Du hast beschlossen, dass eine Kampagne zusammen mit Influencern der richtige Weg für dich ist, um Werbung für das eigene Produkt zu machen. Geniale Sache. Nun gibt es aber ein paar wichtige Dinge zu beachten, die wir dir heute näherbringen möchten. Denn was eigentlich wie ein total sicheres Gebiet wirkt, bei dem kaum etwas falsch zu machen wäre, birgt herbe Fettnäpfchen. Aber keine Sorge, nach den nächsten paar Zeilen bist du völlig fit für jede Social Media Kooperation!

Schritt 1: Die Zielgruppenanalyse

Dass es zahlreiche Vorteile von Influencer Marketing gibt, steht natürlich außer Frage. Aber stell dir zunächst folgende Fragen, wenn du einen für dich interessanten Social-Media-Kanal gefunden hast:

  • Wie ist der Inhalt des Influencers aufgebaut?
  • Kannst du viel Aktivität bei ihm und auch der Community feststellen?
  • Passt die Message hinter Bild und Text zum eigenen Produkt?

Kannst du diese drei Punkte mit gutem Gewissen überwiegend positiv beantworten, hast du eine super Gelegenheit entdeckt. Nun muss ein erster Kontakt aufgebaut werden und damit kommen wir auch schon zum nächsten Schritt.

 

Schritt 2: Kontaktaufbau zum Influencer vorbereiten

Es hängt nicht mit der Größenordnung des betroffenen Kanals zusammen, ob ein Influencer selbst seine Daten bearbeitet oder sich managen lässt. Die Kontaktdaten sollten aber in der Regel im Impressum zu finden sein.

Keine Massenmails

Das Szenario ist denkbar einfach und leider viel zu gebräuchlich. Ärgerlich ist es allemal, ganz egal, wie oft es passiert. Stell dir vor, du schreibst eine Standardmail vor und füllst dies mit typischen Lobpreisungen, einigen allgemeinen Feststellungen und sendest dies mit der Begrüßung „Liebe Bloggerin, …“ ab. Ein geschultes Auge erkennt schnell, dass du vorgefertigte Massennachrichten versendest. Womöglich ersparst du dir dabei einiges an Zeit, aber im schlimmsten Fall macht es der Influencer mit deinem Produkt dann genauso und investiert kaum Energie in einen fast schon lieblosen Post, der in der Masse seiner Veröffentlichungen untergehen wird…

Prüfe die Nachricht auf Fehler und meide utopische, unglaubwürdige Aussagen

Du siehst also, dass das Gegenteil gefragt ist. Schaue dir das Profil an und finde etwas, das dir gut daran gefällt. Weise den Influencer darauf hin und zeige somit, dass du dir den Kanal auch wirklich angesehen hast. Unglaubwürdige Aussagen werden dadurch von vornherein vermieden, denn so passiert es dir bestimmt nicht, dass du witzige Pranks lobst, obwohl der Kanal aus Beautytipps besteht. Vermeide auch unbedingt gemeine Fehler, wie Tippfehler im Namen.

Rechtliche Rahmenbedingungen beachten

Geht es um die Werbekennzeichnung, so hat jeder Influencer gewisse Rahmenbedingungen zu erfüllen. Bezahlte Inhalte müssen klar als solche erkennbar sein, ansonsten macht sich derjenige strafbar. Sei nicht fies und dränge nicht in die Richtung, ebendies zu unterlassen. So verlierst du am Ende noch eine tolle Partnerschaft und Transparenz wirkt nachhaltig besser auf deine Marke.

Authentizität anerkennen und belassen

Jeder Influencer hat seinen eigenen Touch und wird auch diesen klar nach außen tragen. Erkenne dies an und gib nicht unzählige Wünsche an, die bei Hashtags beginnen und beim Fotowinkel enden. So wird am Ende noch der Inhalt verfälscht und du schlitterst direkt an der Zielgruppe vorbei.

Natürlich bedeutet das nicht, dass du gar keine Vorgaben machen darfst. Überlege dir einfach im Vorhinein, was dir besonders wichtig ist und fasse es am besten zu einer kleinen Liste zusammen. Gemeinsam könnt ihr diese dann durchgehen, um so die optimalsten Punkte herauszuarbeiten.

Transparente und realistische Rahmenbedingungen während dem Auftrages

Je klarer die Auftragsbedingungen von deiner Seite her kommuniziert werden, desto mehr Spaß macht es dem Influencer auch, mit dir zusammenzuarbeiten. Kläre direkt auf, um welches Produkt es geht und nenne möglichst bald einen Firmennamen. Gibt es eine Website, dann sende die z. B. in deiner Signatur mit, damit der Influencer eine Möglichkeit hat, sich zu informieren.

Transparenz ist auch beispielsweise beim Entgelt wichtig. Mach dies nicht zum Tabuthema, denn es sollte von Vornherein klar sein, dass es bei diesem Auftrag eine Win-Win-Situation für beide Seiten geben soll.

Durch die Offenheit hast du außerdem den Vorteil, dass sich der Influencer bei offenen Fragen direkt an dich wenden wird, ehe wahllos improvisiert wird und am Ende noch etwas schiefgeht.

Nicht alles auf einmal

Jedes Produkt braucht Informationslieferungen, ehe die Zusammenarbeit starten kann. Mal sind es mehr, dann wieder weniger. Nimm dir trotzdem vor, nicht gleich alle Daten auf einmal zu übersenden, sonst fühlt sich dein Kooperationspartner am Ende noch erschlagen.

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Schritt 3: Der Kontakt

Am besten arbeitest du mit zumindest zwei Nachrichten, wenn es um den Kontakt mit dem Influencer geht:

Erste Kontaktaufnahme: Kennenlernen

Bei der ersten Kontaktaufnahme übermittelst du, wie zuvor erklärt, nicht zu viele Informationen. Gehe auf den betreffenden Kanal ein und erkläre dem Influencer, wieso du ausgerechnet auf ihn aufmerksam geworden bist. Stelle dein Produkt nur am Rande vor und fordere zu einer Antwort auf, sollte Interesse bestehen – schließlich würdest du eine Zusammenarbeit einfach „mega“ finden! Passe dich dahingehend ruhig an den im Social-Media-Kanal verwendeten Sprachstil an.

Zweiter Kontakt: Datenaustausch

Bereite dir ein Factsheet vor, um die Zusammenarbeit möglichst professionell zu halten. In diesem schreibst du all deine Wünsche betreffend Zielgruppe (Willst du Teenager, Mütter, Väter, Kids ansprechen?) und wichtige Auftragsdaten rein. Zum Beispiel eine Deadline. Dieses sendest du als Anhang beim zweiten Mail mit und gibst dem Influencer nun die Möglichkeit, sich das anzusehen und abzugleichen, ob das auch gut zum eigenen Inhalt passt.

Ehrlich währt am längsten.

Hast du noch nicht oft mit Influencern zusammengearbeitet, dann hab bloß keine falsche Scheu davor, das auch klar zu kommunizieren. Du wirst sehen, dass sich dein künftiger Kooperationspartner wahrscheinlich sogar sehr darüber freuen wird, dass deine Wahl dann ausgerechnet auf ihn (oder sie) gefallen ist.

Dieses Sprichwort gilt allerdings auch dann, wenn es um die Preisverhandlung geht. Behaupte nicht, ein Start-Up zu führen und deshalb kaum Budget zur Verfügung zu haben, wenn dem nicht so ist. Sei dir stattdessen lieber darüber bewusst, dass gute Werbung eigentlich unbezahlbar ist.

Haben dir diese Tipps geholfen? Freut uns ungemein! Gerne helfen wir dir dabei, deine eigene Kampagne zu planen, um beim Onlinemarketing so richtig durchstarten zu können. Schreib uns einfach ein paar Details zum Projekt und wir erarbeiten gemeinsam etwas.

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