Anstatt Anzeigen in Zeitungen zu schalten oder zu ähnlichen Werbemaßnahmen zu greifen, wird eine Vorgehensweise von Tag zu Tag beliebter: Influencer Marketing. Dieser Begriff ist in aller Munde, wenn man ein wenig in Social Media verkehrt.

Die Vorteile davon liegen klar auf der Hand:

  • Günstiger im Vergleich zu vielen Alternativen
  • Zum Teil höhere und auch verlässliche Reichweite
  • Besonders junges Publikum wird dabei einfacher erreicht
  • Kampagnen können auf die eigene Zielgruppe perfekt zugeschnitten werden

Wer oder was ist ein Influencer?

Grundsätzlich gilt jede Person, die einen oder auch mehrere Social-Media-Kanäle betreibt, als Influencer. Denn dadurch, dass man seine eigene Meinung der Welt kundtut, beginnt man jeden ein kleines Stück weit zu beeinflussen, der dies liest.

Bedenkt man den Begriff Influencer Marketing, so ist damit im Speziellen die bezahlte Zusammenarbeit mit Betreibern von solchen Kanälen gemeint. Ob es sich bei der dafür erbrachten Leistung um eine Geldzahlung oder kostenfreie Produkte handelt, ist dafür nicht ausschlaggebend. Bereits die Tatsache, dass derjenige etwas für seine Werbetätigkeit erhält, reicht dafür, um als Marketingmaßnahme definiert zu werden.

 

Den richtigen Influencer für das eigene Produkt finden – so geht’s!

Natürlich ist der Gedanke verlockend, mit einer einzigen Zusammenarbeit direkt mehrere Tausende von Menschen zu erreichen. Doch gibt es hier einige Dinge, die du für dein Produkt bedenken musst, um hier auch wirklich den richtigen Influencer zu finden.

1. Die Zielgruppe beachten

Ganz gleich, wie viele Follower oder Fans jemand hat, so gibt es immer ein paar Grundkritiken, nach denen sich diese Zielgruppe definiert:

  • das Alter
  • die Interessen
  • das Geschlecht

Ehe du beschließt, mit dem erstbesten Influencer zusammenzuarbeiten, musst du dir zunächst einmal seinen Kanal genauer ansehen. So kannst du feststellen, inwieweit diese Punkte auf euch beide zutreffen und ob auch wirklich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede bestehen.

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2. Streuverlust – gut oder schlecht?

Je genauer deine Zielgruppe mit der des werbetreibenden Social-Media-Kanals übereinstimmt, desto geringer bleibt der Streuverlust. Ein Beispiel für dich, um diesen Begriff etwas näher zu erläutern:

CreepyPastaPunch erzählt stets gruselige Geschichten und Fakten, bedient dabei auch mit den meisten seiner Videos stets die eigene Zielgruppe. Nun hat er mehrmals ein Paket der Firma Lootchest vorgestellt, in welchem sich einige tolle Merchandise Artikel verschiedener Filme und Serien befinden. Da nicht jeder seiner Zuschauer automatisch ein Nerd ist und Interesse an solchen Produkten hat, besteht ein Streuverlust. Während seine üblichen Videos Aufrufzahlen im sechsstelligen Bereich verzeichnen können, haben diese Kooperationsvideos lediglich rund 35.000 bis maximal 55.000 Aufrufe erzielt.

Ähnlich wird es sich bei allen anderen Kooperationen verhalten, die unter Umständen nicht direkt zum Content des Kanals passen.

Du musst also für dich herausfinden, ob ein womöglich hoher Streuverlust Nachteile für dich hat, oder ob du dich auch mit diesem Bruchteil der eigentlichen Follower zufriedengibst. Hier gilt natürlich auch noch zu bedenken, dass nicht jede der nun eingegrenzten Personen am Ende wirkliches Kaufinteresse an deinem Produkt zeigen wird. Damit kommen wir aber auch schon zum nächsten Punkt:

3. Wie authentisch ist die Person hinter dem Kanal?

Das Prinzip ist völlig logisch: Je ehrlicher und nachvollziehbarer ein Test oder die Vorstellung von einem Produkt ist, desto besser ist es natürlich am Ende für beide Seiten. Egal, ob es sich um eine Promotion via YouTube, Facebook, Instagram oder auch einem Blog handelt; viele der Leser und Zuschauer werden stets bemerken, wie authentisch diese Werbung nun ist.

 

Den Influencer kontaktieren und was dabei beachten?

Es ist beim Influencer Marketing ganz essentiell, dass du dir zunächst das Profil der betreffenden Person genauer ansiehst und sie ein wenig kennenlernst, ehe du einen ersten Kontakt aufbaust. So stellst du bereits im Vorhinein fest, wie authentisch und ehrlich derjenige ist und ob eure Zielgruppen überhaupt zusammenpassen. Sieh dir auch ruhig andere Werbungen an, um festzustellen, ob hier die Darstellung und die Texte von den üblichen Veröffentlichungen abweichen oder nicht.

Du musst nämlich bedenken, dass es in so einem Fall schnell zu einem sogenannten Boomerang Effekt kommen kann. Wird dein Produkt nicht authentisch vorgestellt, sondern kommt der Inhalt eher gestellt rüber, fällt das letzten Endes auch auf dich und dein Unternehmen zurück.

Beziehung aufbauen

Bist du dabei, den Influencer zu kontaktieren, dann baue am besten zunächst einmal eine Beziehung auf. Mit der Tür direkt ins Haus zu fallen und ihn direkt nach Adresse und Preis zu fragen ist zwar schön direkt, aber nicht unbedingt hilfreich. Die Person, mit der du kooperierst, wird dein Produkt viel energischer vorstellen, wenn sie sich damit identifizieren kann. Doch die dafür nötige Zeit, um sich zunächst eingehend damit zu beschäftigen, wird erst dann auch gerne investiert, wenn eine Sympathie zum Unternehmen besteht.

  • Sei also nett zum Influencer.
  • Sag ihm/ihr, dass du den produzierten Content gut findest. Aber nur, wenn du ihn auch wirklich kennst und das deine Meinung ist! Lügst du, ist das nämlich ein herber Rückschlag.
  • Frag danach, wie der Content rund um dein Produkt umgesetzt würde. Mache eventuell Vorschläge oder gib Tipps, wie du hierbei unterstützen kannst. Zum Beispiel durch wichtige Informationen zum Produkt (wie Pflegehinweise, Inhaltsstoffe, …).

Je geiler der Influencer dein Produkt findet, desto euphorischer wird genau diese Information auch auf dessen Follower und Fans übergehen. Und die geben schließlich einiges auf dessen Meinung!

 

Ein Tipp zum Schluss: Binde deine Fans in die Influencer Kampagnen ein!

Bei allem, was du nun über Influencer Marketing gelesen und gelernt hast, darfst du Eines nicht vergessen: Jeder ist ein Influencer. Binde daher doch auch deine eigenen Social Media Follower und Fans in solche Kampagnen ein. Starte Gewinnspiele, rufe zu Tests auf und warte ab, wie viele Blogger sich in diesem Personenkreis befinden.

Nicht immer sollen es die Follower-Zahlen sein, die den Ausschlag zur Zusammenarbeit geben. Denn dass es einen Streuverlust gibt, so oder so, hast du ja nun selbst gesehen.

Mit diesen Informationen wünschen wir dir nun viel Spaß und Erfolg bei deinen eigenen Kampagnen!

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