Marktbedingungen ändern sich ständig und damit auch das Publikum, dem die Werbung letzten Endes gefallen soll. Bei der Definition von Werbewirkung werden sich Experten nur selten einig. Klar ist allerdings eines: Der Werbebranche fehlt ganz gewaltig der Humor!

Was an Humor so besonders ist

Wenn du dich traust, dich selbst von einem straighten Businessmenschen zu einer Person zu verändern, mit der der Kunde sympathisieren kann, gewinnst du neue Follower und Kunden. Dasselbe gilt für dein Produkt, das „nicht nur bloß ein Produkt ist“, sondern etwas, was den Kunden über den reinen Nutzen hinaus die gleiche sympathische Ausstrahlung verleiht.

Doch der Humor muss dabei nicht immer damit verbunden sein, etwas durch den Kakao zu ziehen, was du selbst kreiert hast. Du kannst auch ganz einfach die Perspektive umdrehen und dabei die Zielgruppe mit Witz ansprechen.

  • Ein Autoverkäufer greift die Hilflosigkeit während der Kaufentscheidung auf.
  • Das Möbelhaus zeigt mit Witz, wie unangenehm es ist, wenn während dem Abendmahl der Esstisch zusammenbricht, da er keine hohe Qualität hat.

Was an Humor so besonders ist

Wenn du dich traust, dich selbst von einem straighten Businessmenschen zu einer Person zu verändern, mit der der Kunde sympathisieren kann, gewinnst du neue Follower und Kunden. Dasselbe gilt für dein Produkt, das „nicht nur bloß ein Produkt ist“, sondern etwas, was den Kunden über den reinen Nutzen hinaus die gleiche sympathische Ausstrahlung verleiht.

Doch der Humor muss dabei nicht immer damit verbunden sein, etwas durch den Kakao zu ziehen, was du selbst kreiert hast. Du kannst auch ganz einfach die Perspektive umdrehen und dabei die Zielgruppe mit Witz ansprechen.

  • Ein Autoverkäufer greift die Hilflosigkeit während der Kaufentscheidung auf.
  • Das Möbelhaus zeigt mit Witz, wie unangenehm es ist, wenn während dem Abendmahl der Esstisch zusammenbricht, da er keine hohe Qualität hat.

 

Man muss kein Comedian sein, um sich darüber klar zu sein, dass Witze eine schnelle Pointe haben müssen. Auch sollte bedacht sein, dass Werbung von einer regelmäßigen Wiederholung lebt, wodurch der Witz schnell verflogen sein kann und du dir stets neue Kampagnen überlegen musst. Eine Zusammenarbeit mit Influencern ist hier eine gute Investition, denn auch im Bereich der Comedy gibt es einige Kanäle mit sehr hoher Reichweite.

Der zusätzliche Vorteil, den Influencer Marketing mit sich bringt, ist die höhere Aufmerksamkeit des Publikums. Es besteht bereits eine Vertrauensbasis zur Person hinter der Kamera oder dem Blog. Dadurch sind Leser und Zuseher Werbeinhalten gegenüber oft positiver, oder zumindest objektiver eingestimmt.

Humor muss zum beworbenen Inhalt passen

Zum Teil ist es auch immer eine Frage danach, was du mit dieser Werbekampagne für ein Ziel anstrebst. Natürlich ist ein gewisses Maß an Vorsicht geboten, wenn zu Comedy-Inhalten gegriffen wird. Diese Vorgehensweise eignet sich nicht für jedes Produkt und gleichsam auch nicht für jede Branche. Bei einem ernsten Thema kann der Humor schnelle eine makabre Note bekommen. So eignet sich dieser Stil beispielsweise am besten für die Gaming- und Spielzeugindustrie, Möbel und Einrichtung sowie Beauty oder Fashion. Schnell lässt sich hier eine Kombination aus verrückten Inhalten schaffen, von denen sich auch jene Personen angesprochen fühlen, die eigentlich gar nicht zur Zielgruppe zählen.

 

So wirkt Humor in der Werbung

Es gibt verschiedene Ebenen, die bei Werbung jeder Art durchschritten werden:

  1. Affektive Ebene = Es wird Sympathie und Akzeptanz zur Marke hergestellt.
  2. Kognitive Ebene = Die Glaubwürdigkeit wird fest- oder in Frage gestellt.
  3. Verarbeitungsebene = Nun beginnt die adressierte Person, die Werbung zu verarbeiten. An diesem Punkt ist die Verständlichkeit am wichtigsten.

Um einen möglichst positiven Effekt aus dem Ganzen zu ziehen, muss hier natürlich auf Botschaften gesetzt werden, die auch leicht verständlich sind. So nützt es eher weniger, dem älteren Publikum moderne Memes vorzusetzen. Ebenso falsch wäre es, bei Beautyprodukten, welche an die typische Zielgruppe adressiert werden, Sprüche aus dem Gaming einzubetten. Auch auf das Influencer Marketing trifft dies in jedem Fall zu.

Richtig umgesetzte Inhalte sorgen unter Umständen sogar für eine Diskussion. Insbesondere dann, wenn kritische Themen mit etwas schwarzem Humor behandelt werden. Diese Art der Provokation wird auch Negativwerbung genannt und muss mit absolutem Bedacht eingesetzt werden.

 

Konsumentenbezogene Fakten erarbeiten und Kampagne planen

Im Prinzip ist es nichts anderes, als die Zielgruppe herauszuarbeiten. Du musst dir klar darüber werden, welches Alter, Geschlecht und Interesse deine Kunden im Durchschnitt haben müssen. Sind diese drei Grundinformationen erst einmal vorhanden, erleichtert dir dies die Kampagnenplanung erheblich. Schwebt dir für die eigene Werbemaßnahme Influencer Marketing vor, so kannst du diese Punkte auch direkt mit den Zielgruppen jener Persönlichkeiten vergleichen, mit denen du arbeiten willst. Umso mehr Übereinstimmungen bestehen, desto geringer fällt der Streuverlust aus!

 

Warum fehlt der Werbebranche Humor?

Deutschland gilt in Sachen Werbung generell als sehr ernst und sachlich. Eine große Wende ist hier kaum zu erkennen, oft ist sogar eher das Gegenteil der Fall. Es entsteht teilweise der Eindruck, als käme dieses Stilmittel erst dann zum Einsatz, wenn es ohnehin nicht mehr viel zu verlieren gibt.

So war es zum Beispiel das französische Unternehmen Citroën, welches eine schon fast komödiantische Werbung produzieren hat lassen, als die Verkaufszahlen völlig am Boden waren. Ob die Kehrtwende genau damit zu tun hast, darüber lässt sich natürlich streiten. Allerdings hat die Marke zu jenem Zeitpunkt Mut bewiesen und etwas Anderes versucht. Es steht außer Frage, dass dies ein fast schon gängiges Vorgehen ist. Nicht zuletzt deshalb hat Humor einen eher bitteren Nebengeschmack für die Werbebranche. Bis auf wenige Revolutionäre auf diesem Gebiet ist es fast zu einem Tabuthema geworden.

Dabei zeigen Follower-Zahlen von beliebten Influencern, dass es dafür gar keinen Grund gibt. Denn dass man dabei den sich verändernden Markt stets im Auge behalten muss, ist ein Faktor, der nicht nur bei jenem Stil zutrifft.

 

Die Sache mit dem Unique Selling Point (kurz USP)

Ganz gleich, in welcher Form die eigene Marke beworben wird. Durch die immer größer werdende Zahl von Start-Ups wird in jedem Produktbereich die Konkurrenz immer größer. Es ist mittlerweile eben viel einfacher geworden, mit etwas Basiswissen zum jeweiligen Gebiet ein eigenes Unternehmen zu gründen. Deshalb gilt stets: Derjenige mit dem höchsten USP gewinnt.

Was ist ein USP?

Damit ist jener Faktor gemeint, der das eigene Unternehmen klar von den anderen abhebt. Nur dadurch fällt man auf und bleibt länger und dauerhafter in Erinnerung. Ob es sich dabei nun um eine Melodie handelt, die zum Ohrwurm wird, ein Spruch, der locker von der Zunge geht oder eine berühmte Persönlichkeit, die umgehend mit der Marke in Verbindung gebracht wird. Die dafür bestehenden Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt, aber auch unabdingbar für das eigene Überleben auf dem Markt.

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